Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit wichtig:
unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,
etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt hat,
wieder wegzuwerfen.
Albert Einstein

Oberes Albgrün, Ettlingen

Vorbemerkt_ Ettlingen / Energie-Cité

Energie-Cités ist ein Verband europäischer Städte, Kommunen und Netzwerke mit dem Ziel, eine nachhaltige lokale Energiepolitik zu fördern; die Stadt Ettlingen ist eines der neun deutschen Mitglieder. Der folgende Vorschlag ist vor dieser erklärten politischen Zielsetzung nachhaltiger Stadtentwicklung zu verstehen.



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Bahnhofplatz, Karlsruhe

Der Karlsruher Bahnhofplatz als „Architekturplatz“ ist im Ensemble geschaffen. Die prägenden Raumkanten sollten daher wieder erlebbar gemacht werden. Großzügige Belagsstreifen verlaufen über die Bahnsteige und setzen sich über die gesamte Platzfläche fort. Sie geben dem in Ost-West-Richtung ausgedehnten Raum Richtung und Zusammenhang. Auf dem weniger frequentierten östlichen Platzbereich sind sie mit einer flachen Bepflanzung in unregelmäßigen Abständen unterbrochen, einzelne Bäume setzen Akzente.

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Bahnhofsareal, Schriesheim

Im Luftbild stellt sich das Planungsareal als Sonderfeld dar: eine zentral gelegene, durch Straße und Schiene optimal erschlossene große, zusammenhängende Fläche bietet die Chance, im Siedlungseinerlei der Wohnhäuser einen andersartigen Standort auszuweisen. Das Areal spannt sich auf zwischen Stadteingang mit gegenüberliegender offener Feldflur und der Abzweigung zur historischen Ortsmitte. Damit erhalten diese „Köpfe“ eine besondere Bedeutung: die südliche Schmalseite markiert den Stadteingang, die nördliche die Abzweigung zur Altstadt.

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Stadterweiterung Ost, Neufahrn

Ein robustes und qualitätssicherndes Handlungsgerüst bietet Leitlinien und Entscheidungsfreiräume für eine vielfältige Zukunft. Es besteht aus einem fixierten, ordnenden und identitätsstiftenden System von Landschaftselementen und signifikanten Baukörpern, von frei wählbaren Verkehrsstrukturen und daraus resultierenden Baufeldern.

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Eisenbahndock, Emden

Als Alternative zu den Eigenheimwiesen des Umlands entsteht ein auf vorhandene Potenziale ausgerichtetes städtisches, aber lockeres Wohnumfeld mit starker Vernetzung von öffentlichen und privaten Bereichen, auch mit der bestehenden Struktur: die Erweiterung wird Teil der Stadt. Vier Potenziale des Wettbewerbsgebietes werden besonders genutzt: die Öffnung in die Landschaft, das Eisenbahndock, der Binnenhafen und die stadträumliche Grenze durch die Eisenbahnlinie.

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Umgestaltung Ortsmitte Biberach

Die Respektierung und Stärkung der dörflichen Struktur des Ortskerns ist das Leitthema unseres Wettbewerbsbeitrags. Typische Merkmale der Siedlungsstruktur werden herausgearbeitet, die Umgebung dient als Maßstab. Die Umnutzung von Bestandsimmobilien hat Vorrang vor dem Neubau.

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Nördliche Innenstadt, Gaggenau

Im Wettbewerbsbereich - Nördliche Innenstadt Gaggenau - addieren sich Bänder und lineare Zonen. Murg, Innenstadt, Straße/Bahn, Güterbahnhof, Wohnen.
Fluss und Bahn begrenzen Funktionen, diese Grenzen werden in der weiteren städtebaulichen Entwicklung akzeptiert: die Innenstadt mit ihren spezifischen Funktionen wird sich in Zukunft in diesem Rahmen entwickeln. Die Merkmale der einzelnen Funktionsbereiche (Innenstadt, Wohnen) werden betont.

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Stadtwald-Hasenkopf, Marburg

Stadtteil Stadtwald: Ein ganzes besteht aus Teilen: Rad, Blatt, Flügel.Jeder einzelne der Siedlungsbereiche weist eine eigene Charakteristik auf: die ehemalige Kasernedominiert auf dem Hochplateau, schließt sich als geometrische Halbkreisform von der Landschaft ab (Rad),die Bebauung an der Stauffenbergstraße, die steil den Hang hinaufläuft, greift in die Grünräume ein (Blattrippen), die Siedlung auf dem Tanzplan breitet sich auf dem nach Süden gewandten Hang aus (Flügel).

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Hauptbahnhof-Süd, Karlsruhe

Der Bahnhofsplatz Süd als neue Drehscheibe zwischen Individual- und öffentlichem Verkehr benötigt ein Zeichen hoher Signifikanz. Da alle wesentlichen Funktionen innerhalb des Bahnhofs durch die Umgestaltung des nördlichen Empfangsgebäudes und die neue Passage bereits erfüllt werden, somit ein „Gebäude“ im Wortsinne nicht benötigt wird, signalisiert ein großes, Platz und angrenzende Gleise überspannendes Glasdach Eingang und Verteilung. Durch die Verlagerung des regionalen und überregionalen Nahverkehrs unter dieses Dach erhält der den Fernverbindungen vorbehaltene nördliche Bahnsteigbereich unter den Hallen ein adäquates Gegenstück. Die unterirdische Trasse der Albtalbahn ergänzt die Umsteigefunktion der Südhalle.

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Buderusplatz, Wetzlar

Bannviertel: Das Quartier wird mit einer Reihe von sechs Stadtvillen ergänzt, die vorwiegend zum Wohnen dienen sollen. An der Glöelstraße wird der Block mit einem zum Quartiersinneren orientierten Bürogebäude ergänzt. Das Quartier wird von dem viergeschossigen Gebäude vor den Emissionen der stark befahrenen Glöelstraße geschützt. Die Stellplätze werden in einer Tiefgarage mit Zufahrten von der Albinistraße und Eduard-Kaiser-Straße untergebracht. Die dreigeschossigen Stadtvillen nehmen die Maßstäblichkeit der Umgebung auf. Das denkmalgeschützte Gebäude in der Albinistraße könnte im Zweifelsfall auch ohne Probleme in diese Struktur integriert werden.

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Innerstädtisches Wohnen, Ahlen

Die vorgeschlagene Bebauung auf dem Areal am Lütkeweg wird durch die städtebaulichen Rahmenbedingungen der ortstypischen Gemengelage charakterisiert. Wie im Schwarzplan ersichtlich, liegt das Gebiet im Übergangsbereich der verdichteten Kernstadt zur lockeren, teilweise strukturbildenden Bebauung der umliegenden Viertel.

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Neues Quartier am Bahnhof, Potsdam

Bauen entlang der Bahn heißt, im Kontext von Bewegung und Geschwindigkeit zu entwerfen. Die der Wahrnehmung von Geschwindigkeit adäquate geometrische Form  ist die Linie. Ausgehend von diesen Überlegungen schlagen wir ein streng lineares, der Bahnlinie folgendes Band vor, das aus einer gleichförmigen Reihung von Stadtbausteinen in Form von offenen und geschlossenen Blöcken besteht.

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Alter Flugplatz, Karlsruhe

Gleich der Landebahn eines Flugzeugs schiebt sich das steppenähnliche Areal des amerikanischen Flugplatzes in den Karlsruher Stadtgrundriss. Die vorgeschlagene Bebauung der Ränder stärkt diese Wirkung. Dem Stakkato des Leuchtfeuers ähnelt die Ausbildung des östlichen Flugfeldrandes in Form von Stadtvillen und Doppelhäusern.

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Alter Markt / Lustgarten, Potsdam

Schloss und Lustgarten bildeten im Stadtkörper Potsdams eine in sich abgeschlossene  Insel der Macht, der Kultur und der Lustbarkeit. Diese Eigenschaften der städtebaulichen Figur soll der neue Lustgarten wieder zurückerhalten. Dabei wird sich der Park jedoch seinen Gästen nach allen Seiten hin öffnen.

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OVGO-Gelände Obernburg

Mit dem Entwurf zur Neubebauung des OVGO-Geländes am Rande der Obernburger Altstadt schlagen wir eine Baustruktur vor, die zwar notwendigerweise mit dem traditionellen Bauschema des Ortskerns bricht, aber einzelne typologische Elemente der Altstadt aufgreift und neu formuliert - so die Bildung von Gassen und Plätzen, die hohe Dichte im Verbund mit starker Durchgrünung und die Ausbildung von straßenseitigen Giebelfassaden am Oberen Neuen Weg, die die Maßstäblichkeit der historischen Bebauung aufnehmen.

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Stadterweiterung Nord, Radolfzell

Der neue Stadtteil Radolfzells ist von verschiedenen Einflüssen geprägt. Wichtige Merkmale sind die hügelartige Topographie, die Bahntrasse mit angrenzendem Mischwald im Osten, die bestehenden Siedlungsflächen im Süden, der Bruchwald im Westen sowie die Feuchtwiesen im Norden mit dem Übergang zur freien Landschaft.

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Rheinlandkaserne, Ettlingen

Das Areal der Rheinlandkaserne bildet einerseits den nördlichen Stadteingang Ettlingen und hat dadurch direkten Freiraumbezug in Richtung Rüppurr, andererseits grenzt es direkt an den Altstadtkern. Dieser bevorzugten Lage trägt die vorgeschlagene Ausbildung zweier Siedlungsstrukturen Rechnung, indem sie den Grünraum tief in das zu überplanende Gebiet hinein holt und mit den Freiflächen im südlichen, historischen Kasernenbereich vernetzt.

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Universitätsinstitute, Alter Flughafen, Freiburg

Wir verstehen unsere Arbeit als grundsätzliche Anregung, über Formen und Organisationsmodelle der modernen Universität nachzudenken. Die städtebauliche Integrierung eines so großen Bereichs in eine vergleichsweise kleine Stadt wie Freiburg lässt sich nach Vorbildern Ausschau halten. Das moderne Bauen in Freiburg ist maßgeblich geprägt durch die Errichtung des Kollegiengebäudes II durch Otto Ernst Schweitzer in den fünfziger Jahren. Seiner Idee liegt der Gedanke an das "sehr große Gebäude" zugrunde, der auch die vorliegende Arbeit charakterisiert.

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Quartier Mangin, Landau

Der Vorschlag zur Neubebauung des Quartier Mangin an der südlichen Landauer Stadteinfahrt thematisiert die typologisch homogene Bebauung der Umgebung in der Fortführung der Zeilenstruktur, wobei jede Zeile als ein endloses Band aufgefasst wird, das in regelmäßiger Form das Wettbewerbsgebiet überlagert. Dadurch wird die gesamte Fläche in eine Abfolge von schmalen Streifen geteilt, die Träger unterschiedlichster Funktionen sind: Wohnen, Grün, Verkehr, Freizeit, Soziales etc.

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Kleiner Exer, Ettlingen

Der Entwurf zur Neubebauung des Kleinen Exerzierplatzes Ettlingen lehnt sich an die vorgefundene Struktur des Wohngebiets südlich der Albtalbahntraße an und führt sie fort. Während die Altstadt nördlich der Bahn ein unregelmäßiges Straßennetz aufweist, haben wir es im Bearbeitungsgebiet mit einer typischen Arrondierung zu tun, die durch eine offene Blockrand-Bebauung gekennzeichnet ist. Die dabei entstehenden großzügigen Höfe, locker durchgrünt, prägen das Quartier.

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Neustadt- Ost, Erlangen

Der Vorschlag zur Bebauung des amerikanischen Militärgeländes am Rande der Erlanger Neustadt nimmt Bezug auf die planmäßig angelegte Hugenottensiedlung und entwickelt aus den bekannten Stadtbausteinen Blockrand und Zeile ein Quartier von hoher stadträumlicher Qualität und Dichte. Da der Ort bereits alle wichtigen Elemente des Entwurfs in sich trägt, mussten diese lediglich visualisiert und fortgeführt bzw. ausformuliert werden - Achsen, Bauformen, Wegeverbindungen orientieren sich am Bestand und integrieren ihn dadurch auf selbstverständliche Weise.

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Ihlenfeldkaserne, Offenburg

Die Offenburger Ihlenfeldkaserne mit ihren typischen Mannschaftsgebäuden und dem großen Exerzierplatz ist quartiersprägend. Untersucht man die Gesamtanlage hinsichtlich ihrer Symmetrien, Proportionen und Achsbezügen, stößt man auf einen Entwurfsraster, der uns die Grundlage gibt für das neu zu planende Wohngebiet.

Die historische Anlage repräsentativer, der Öffentlichkeit vorbehaltener Gebäude folgt dem Typus des Barockgartens, den wir unschwer in der erhaltenen Anlage erkennen können. Die typologische Basis für das intimeren Gesichtspunkten folgende Wohngebiet finden wir im englischen Landschaftsgarten, der uns das Thema, „Wohnen im Park“, gibt, wobei die vorgefundenen Achsen und Symmetrien erhalten, weitergeführt oder wiederhergestellt werden.

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Südliche Stadterweiterung, Walldorf

Eine städtebauliche Großform war zu finden, die dem neuen Stadtteil Walldorfs eine eigene Identität vermittelt und zugleich robust genug ist, um eine auf Jahrzehnte ausgelegte Realisierung zu ermöglichen.

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Galgenschanze, Kaiserslautern

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Wohnbebauung Leopoldsfeste, Rastatt

Der strukturellen Gliederung der neu zu schaffenden Stadterweiterung liegen einerseits die Geschichtlichkeit des Ortes, andererseits die unterschiedlichen Nutzungsansprüche zugrunde. Die Festung als Sinnbild der Stadtgestalt Rastatts wird Thema und Ausgangspunkt einer Struktur, die abstrahierend deren Grundriss sichtbar macht. Zugleich bilden die ehemaligen Wallanlagen in Form dreier Riegel die südliche Stadtkante.

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